Es geht los!

Dann beginne ich mal meinen Blog:

Die Situation: Zur Zeit arbeite ich noch an den letzten Korrekturen zu meinem Debütroman „Die Quadratur des Circles“. Allmählich ist alles weitgehend „rund“. Wenn ich dann auch die letzten Vorschläge von Almut und Olaf, die beide derzeit noch lektorieren, eingearbeitet habe, ist der Text hoffentlich Ende November, spätestens Anfang Dezember fertig! „Vollendet“ will ich nicht sagen …

Die Verlage: Im August habe ich die (inzwischen allerdings schon wieder stark überarbeiteten) ersten 30 bis 50 Seiten an diverse Verlage geschickt, zusammen mit einem Exposé usw. Inzwischen sind einige Absagen eingetroffen – manche recht schnell, manche erst kürzlich. Bei einigen auch größeren Verlagen scheint mein Roman also zumindest die ersten Hürden genommen zu haben, um dann erst zu „scheitern“ – zumindest rede ich mir das ein. Die Antworten der meisten Verlage stehen noch aus, wobei viele Verlage von vornherein sagen, dass sie im Falle einer Ablehnung nicht antworten werden. Manche haben es trotzdem getan.

Also Self-Publishing! Inzwischen habe ich auch ziemlich viel Lust drauf! Es selbst einmal auszuprobieren, wie man ein Buch publikationsreif macht, sowohl als Print-Ausgabe als auch als E-Book. Und nicht noch ein weiteres Jahr warten, bis es die Verlagsmaschinerie durchlaufen hat und endlich erscheint. Es gibt schon einen ziemlich fertigen Umschlagentwurf, die Entscheidung für einen Print-on-Demand-Dienstleister ist weitgehend gefallen (BoD), ebenso wie die für E-Book-Distributoren (dreigleisig, um kein Honorar zu verschenken: Amazon, Tolino und Neobooks). Auch habe ich mich mit allen möglichen typografischen Finessen beschäftigt, die Formate stehen fest, die Schrift (Adobe Garamond Pro), und auch Begriffe wie Bundsteg, Ligaturen, Mediëval-Ziffern, Registerhaltigkeit usw. sind mir inzwischen vertraut. Schließlich soll es ein schönes, professionelles Buch werden! Wenn alles klappt, wird es in allen drei Ausgaben (Hardcover, Taschenbuch und E-Book) noch im Dezember erscheinen.

Werbung: Ein Buch als Self-Publisher zu veröffentlichen, ist das eine. Es bekannt zu machen, das andere. Mein Strategieplan ist die Schrotflinte: eine (Presse-) Mitteilung zu mailen an alle möglichen Buchrezensenten in Presse, Funk und Fernsehen und natürlich im Internet (Blogs und Youtube-Podcasts), in der Hoffnung, dass der eine oder die andere den Roman tatsächlich bespricht. Dann gibt’s noch ein paar andere Ideen, aber die behalte ich (noch) für mich. Vielleicht klappt’s ja und das Buch wird viral. (Früher hat man dazu gesagt: und das Buch verbreitet sich über Mundpropaganda weiter.) Mal schauen.

Und dann? Dann endlich beginnt die Arbeit am nächsten Roman! Die Ideen sind schon da!

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