Automatisierung gestalten:
Damit aus dem Segen kein Fluch wird

Es wird das Paradies, sagen die Optimisten: Eine umfassende Automatisierung mittels lernfähiger künstlich-intelligenter Systeme wird die Menschheit von allen lästigen und monotonen Arbeiten befreien. Alles wird effizienter, wir werden im Überfluss leben. Und gesünder. Und sicherer. All unsere Wünsche werden erfüllt werden (noch bevor wir sie äußern). Und eine Superintelligenz wird alle unsere Probleme im Nu für uns lösen.

Es wird die Hölle, sagen die Pessimisten: Jeder zweite Job wird binnen zweier Jahrzehnte an Computer und Roboter verloren gehen, Millionen Menschen werden ihre Arbeitsplätze verlieren. Alles wird überwacht werden, jedes Verhalten für ewig gespeichert. Hacker werden zentrale Systeme lahmlegen, Kampfdrohnen töten. Und eine Superintelligenz wird irgendwann die Menschheit achtlos zertreten wie Menschen Ameisen heute.

Ob die Optimisten oder die Pessimisten Recht haben werden, liegt in unserer Hand. Wie die Zukunft wird, hängt davon ab, wie wir sie gestalten, heute und morgen.

Wir – das sind nicht nur Programmierer und Ingenieure und die großen Technologie-Unternehmen. Wir – das sind auch und nicht zuletzt Philosophen, Soziologen, Juristen, Geschichts- und Literaturwissenschaftler und viele andere mehr.

Denn wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass die Techniker eine „gute“ Welt für uns erschaffen. Sondern wir sollten sie – kritisch – begleiten, ihr Werk hinterfragen, auf Gefahren und Risiken prüfen und Leitlinien abstecken für ethisch und gesellschaftlich „gute“ Automatisierungsprodukte und deren Einsatz. Nicht alles, was technisch machbar ist und enormen Nutzen verspricht (für wen?), ist auch von Nutzen (für alle).

Mein Programm:

Ich will in diesem Blog zukünftig in unregelmäßigen Abständen einzelne Aspekte der Automatisierung und der Künstlichen Intelligenz kritisch betrachten und meine Gedanken zur Diskussion stellen: autonome Autos, Chatbots, Maschinenethik, künstliche Assistenten, Smarthome, Social Media, Datenschutz …

Ich hoffe auf regen Widerspruch, konstruktive Kritik, weiterführende Anregungen und welche Reaktionen auch immer.

Und weil ich weiß, dass ein einsamer Blog kaum auffällt in der unendlichen Weite des Internet, hoffe ich auch sehr auf Weiterverbreitung durch euch: mit Links in euren eigenen Blogs, Teilen auf Facebook, Erwähnung auf Twitter und allen anderen Kanälen, über die ihr verfügt. Vielen Dank schon im Voraus!

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